zehn dinge, die man über gin unbedingt wissen sollte

kamingin1. gin, meister der mischungen

der wahre liebhaber der cocktails, der meister der beziehung. erst in der perfekten mischung kommen die feinen geschmacksfacetten des gins richtig zur geltung. sie verleihen dem cocktail wahre größe und hauchen dem drink das gewisse extra ein. pur genisst man den gin eher weniger – er ist also die perfekte grundlage für aussergewöhnliche drinks.

 

2. made in holland

gin und england gehören für viele zusammen wie die queen und ihre corgies. man munkelt sowohl die königin, als auch ihre hunde trinken nichts anderes als gin&tonic. die meisten gins in den bars dieser welt stammen aus dem vereinten königreich.

halt, stopp! nicht so der urvater des gins: der genever. ein mit wacholderbeeren verfeinerter branntwein, der ursprünglich aus holland stammt. während des 30-jährigen krieges entdeckten die engländer den genever für sich und brachten ihn aus holland in das vereinte königreich. erst 150 jahre später wurde der gin, die englische version des genever, geboren.

3. und der erste platz geht an …

… gin, den könig der cocktails. denn er ist die grundlage für die meisten cocktails dieser welt und läuft so allen anderen spirituosen davon: gin fizz, singapore sling, basil smash, tom collins, bombay crushed, hong kong sling … und wir kratzen hier nur an der oberfläche …

4. desmond payne, der meister des gins

ein name, den jeder gin-liebhaber kennen sollte: desmond payne. oberster distiller der beefeater. er ist seit mehr als 20 jahren mit herz und seele dem gin verschrieben. als ein beweis seinens könnens gilt der beefeater 24, ein mit japanischem senga und chinesischem grünem tee verblendeter gin.

5. kein martini ohne gin

der klassiker der cocktails, der martini, besteht aus gin und trockenem wermut. in einen klassischen martini gehört kein vodka. nie. auf keinen fall.

6. woher kommt eigentlich london dry gin?

ganz anders als es der name vermuten lässt, kommt london dry gin nicht immer aus london. da es sich bei der bezeichnung – anders als bei cognac, scotch oder tequila – nicht um eine geschützte bezeichung handelt. plymouth gin hingegen darf nur aus plymouth kommen.

7. gin, ein medizinisches wunder?

seit einer veröffentlichung über die medizinische wirkung des genevers im jahre 1269 in einer niederländischen zeitschrift, werden dem gin allerlei heilkräfte nachgesagt. die britische navy trank gin mit limetten um skorbut und seekrankheiten zu heilen. lange glaubte man auch, malaria ließe sich mit gin& tonic heilen.

8. gin = flavored vodka

gin gewinnt man dadurch, dass botanicals wie wacholder, koriander oder zirtusschalen destilliert und mit neutralem getreidealkohol vermischt werden. streng genommen ist gin also nichts anderes als mit natürlichen botanicals versetzter vodka. doch: nur der wahre distiller weiß in welchen verhältnis botanicals und getreidealkohol miteinander vermengt werden müssen, um den perfekten gin zu erhalten.

9. der meiste gin wird …

… nicht im vereinigten königreich, sondern auf den philippinen getrunken. von beinahe 60 millionen kisten gin, die jährlich auf der welt konsumiert werden, wird die hälfte in dem südostasiatischen staat getrunken. mehr als 22 millionen kisten des ginbera san miguel, der fast 42% der weltweiten ginproduktion ausmacht, vom dem die meisten leute außerhalb der phillippinen noch nicht einmal den namen kennen, werden hier jährlich getrunken. das vereinigte königreich belegt nach spanien den dritten platz.

10. keinen gin zu mögen, ist schier unmöglich

denn: kein gin ist wie der andere. sicherlich, die hauptzutaten sind immer wacholder und ein neutraler getreidealkohol. aber hier hören die gemeinsamkeiten schon auf. die möglichkeiten der weiteren zutaten sind quasi unbegrenzt, einziges kriterium: natürlich müssen sie sein.  während die meisten gins nicht mehr als 5 zutaten haben, gibt es auch welche mit über 30 zutaten. die reichen von gurke und rose (hendricks gin) über lavendel (viation) hin zu zitronengras und schwarzem pfeffer (bombay sapphiere east). es gibt auf dieser welt keine zwei gins, die absolut identisch sind.

 

1 Comment

  • Fritzsche sagt:

    Habe den Gin auch für mich entdeckt.
    Ausschließlich als Genussmittel mit dem guten Gewissen,auch eine Art Medizin zu haben ?
    Liebe ihn!

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